Festival interCultura

Die interCultura ist ein jährlich stattfindendes Fest, das Menschen unterschiedlicher Herkünfte und Kulturen zusammenbringt. Jedes Jahr greifen wir ein aktuelles Thema auf, dass in den Veranstaltungen näher beleuchtet wird.

interCultura 2022 – das Chor-Radio-Projekt „ChorAlle“

Plakat Choralle, Aufruf für Sänger:innen

The Choir / Der Chor

  1. is open for everyone who likes to sing / ist offen für alle, die Lust zum Singen haben
  2. wants to create a safer space, for people from around the world, BIPoC, queer people and others / versucht ein Safer Space (sicherer Raum) zu sein, für Menschen aus der ganzen Welt, für BIPoC (Black, Indigenous and People of Color), queere Menschen und andere
  3. usually rehearses every monday evening under professional direction / probt i.d.R. jeden Montagabend unter der professioneller Leitung

The Choir on the Radio / Der Chor im Radio

In radio broadcasts on Radio Blau we can share experiences and give insights into the choir. We can make the choir audible in unfamiliar ways. You can discover and use your voice in any way you can think of. Radio is a small space to chat and condense and offers the freedom of sound spaces. Everyone who wants to can join the radioproduction. No previous knowledge is necessary.

In Radiosendungen auf Radio Blau können wir unsere Erfahrungen teilen und Einblicke in den Chor geben. Wir können den Chor in ungewohnter Form hörbar machen. Du kannst deine Stimme auf jede erdenklich Weise entdecken und einsetzen. Das Radio ist ein kleiner Raum, in dem geplaudert und verdichtet werden kann und bietet die Freiheit von Klangräumen. An der Radioproduktion können sich alle beteiligen, die Lust darauf haben. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Contact / Kontakt

If you want to join please contact us. / Wenn du mitmachen willst, kontaktiere uns gern.

Choir direction / Chorleitung: Shira Bitan – shira.bitan@gmail.com
Organizational topics / Organisatorisches: Isabel Herling – i.herling@zeok.de
Radio production / Radioproduktion: Shira Bitan, Isabel Herling, Gal Levy

CHANGES – Postmigrantisch Schreiben

Literatur und Poesie gehören zu Leipzig. 1955 wurde hier der Vorläufer des Deutschen Literaturinstituts Leipzig gegründet, das sich besonders um die Ausbildung junger Nachwuchsliterat:innen verdient gemacht hat. Auch die Buchmesse und „Leipzig liest“ haben eine lange Tradition. Daran wollen wir anknüpfen und das literarische Bewusstsein erweitern – um postmigrantische Stimmen und Perspektiven.

Der Begriff „postmigrantisch“ findet – seit Sermin Langhoff den Schwerpunkt einer Berliner Bühne auf „Postmigrantisches Theater“ setzte – immer stärkeren Eingang in Kultur und Wissenschaft. Die „postmigrantische“ Gesellschaft verstehen wir als einen Gegenentwurf zur „hegemonialen Integrations- und Migrationsdebatte“. Postmigrantisch meint in diesem Sinne solidarisches denken und handeln unterschiedlicher Akteure, die der alten Idee von Verbundenheit allein aufgrund von Ethnizität und Herkunft eine Absage erteilen. Im Einwanderungsland Deutschland, erleben wir gesellschaftliche Aushandlungsprozesse über Zugehörigkeit, kollektive Identitäten, Partizipation und Chancengleichheit. Neue Deutsche, Eingewanderte und ihre Nachkommen nehmen für sich in Anspruch, das kollektive Narrativ mitzuprägen.

Seit 2018 schreibt und liest das Autor:innenkollektiv pms (Postmigrantische Störung) ehrlich, kritisch, kämpferisch, selbstbestimmt und setzt Fremdzuschreibungen seine Texte entgegen. Wir freuen uns auf junge, postmigrantische, widerständige Literatur aus Leipzig!

In einer Lesung am 12.11.2021 präsentiert pms seine Texte
Wo? – In der Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz, Veranstaltungsraum Huldreich Groß, 4. OG
Wann? – 17.30 Uhr – 19.00 Uhr,  Einlass: 17 Uhr
Musikalisch begleitet Gal Levy die Veranstaltung auf der klassischen Gitarre.

Die Anmeldung ist leider schon geschlossen, da die maximale Anzahl an Anmeldungen erreicht wurde.
Die Lesung wird von 18 bis 19:00 Uhr auch auf Radio Blau zu hören sein.

Bitte beachten Sie: Der Bibliotheksbesuch ist zwar ohne Vorlage eines Genesenen-, Geimpften- oder negativen Testnachweises möglich, beim Besuch von Veranstaltungen gilt jedoch seit 8.11.2021 die „2G-Regelung“. Um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, benötigen Sie am Einlass einen Nachweis dafür, dass Sie geimpft oder genesen sind.

Die für den 05.12.2021 geplante eintägige Schreibwerkstatt von pms kann aufgrund der aktuellen Corona Situation leider nicht in Präsenz stattfinden. Wir wollen aber im März 2022 wieder einen solchen Workshop anbieten! Im Februar informieren wir an dieser Stelle über Datum und Ort und geben erneut die Möglichkeit zur Anmeldung.

ZEOK e.V. und das pms laden zur Schreibwerkstatt im April 2022 ein!
Alle, die Freude an Sprache haben, neugierig aufs zwanglose Schreiben sind und auch Lust auf eine kleine biografische Reise haben, sind willkommen. Mit dem übergeordneten Thema „Generationen“ werden alle Altersgruppen angesprochen. Zur teilweise spielerischen Entdeckung von Gedichten und Geschichten sind keine
Vorkenntnisse nötig. Der Workshop wird von zwei Autor:innen des Kollektivs pms angeleitet.

Beide Veranstaltungen sind kostenfrei.
Bei Fragen schreiben Sie bitte an Isabel Herling. Kontakt: i.herling@zeok.de

Zum Thema Veränderungen/CHANGES empfehlen wir auch die Tagung „Voices of Social Change“ des Forschungszentrums Entwicklungskommunikation der Universität Leipzig und das diesjährige Programm von mikopa.

interCultura21 wird gefördert durch die Stadt Leipzig, Referat für Migration und Integration

Vortragender am Podium

Erzählkunst verbindet

Erzählkunst, Dichtung, Theater und Musik fließen oftmals zusammen. Zur interCultura 2020 war es dank der Förderung durch die Stadt Leipzig geplant, mit Musik, Perfrmances und Schattentheater dieses Zusammenfließen in den Räumen des Leipziger Museums für Völkerkunde im GRASSI darzustellen. Das Ziel bestand darin, Vertreter unterschiedlicher Genres der Erzählkunst einschließlich des Figurentheaters mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen um zu zeigen: Wir haben vielleicht unterschiedliche Helden und Heilige, aber eines ist uns allen gemeinsam – die Sehnsucht nach einer gerechten und friedlichen Welt, in der wir einander nicht bekämpfen, sondern uns gegenseitig helfen und verstehen.

Leider wurde die interCultura 2020 als Live-Veranstalung durch den Verlauf der Pandemie zunichte gemacht. So sattelten wir um und nutzten die Schwingen des Simurgh zur Verwirklichung unseres Vorhabens (Näheres siehe Simurgh 7/2021).

Mit der interCultura 2019 wollen wir den Blick auf die postmigrantische Gesellschaft richten und darüber diskutieren, wie wir hier in Deutschland das gesellschaftliche Miteinander in all seiner Vielfalt konstruktiv gestalten können. In den letzten Jahren hat das Thema Flucht die öffentlichen Diskurse geprägt. Jetzt ist es an der Zeit, langfristigere gesellschaftliche Perspektiven in den Blick zu nehmen und zu diskutieren, wie das Zusammenleben und die gleichberechtigte Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen gelingen können.

Zu diesen Themen zeigen wir in Kooperation mit der Cinémathèque Leipzig e.V. am 26. und 29.11. 2019 zwei Spielfilme, die durch einen Leipziger Kurzfilm und eine Gesprächsrunde ergänzt werden.

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Zwischen Hier und Dort

Unter dem Titel „Zwischen Hier und Dortladen wir zu einem literarisch-musikalischen Abend mit Jan Klesse und Michael Touma ein. Am 28.09.2018, um 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) erzählen der Musiker Jan Klesse aus Marburg und der Maler und Medienkünstler Michal Touma aus Haifa mit ihren Texten, Liedern und Melodien von Begegnungen mit Menschen und Orten. Eine poetische Reise, durch die wir entdecken, dass es nicht eine Geschichte, sondern viele Geschichten gibt … Der Abend findet im „Theaterhaus Schille“, Otto-Schill-Straße 7, 04109 Leipzig statt, Eintritt 5/3 € an der Abendkasse oder unter Mobil: 0157 575 451 67 bzw. info@cogt.de.

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch und Konzert am 16. und 17. November 2017 in der NaTo

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Familienstraßenfest

am Samstag, dem 17.9.2015 von 16 bis 20 Uhr – in der Hildegardstr. 56, 04315 Leipzig

Alle Familien, Große und Kleine, Leipziger und Neuzugezogene sind herzlich eingeladen mit uns zu feiern. Wir wollen die Vielfalt des Stadtteils sichtbar machen und neue Begegnungen ermöglichen. Wir freuen uns auf Musik aus Afghanistan, aus dem Mittelmeerraum mit „Yalla Deluxe“ sowie aus Osteuropa mit „Klezmer Muskelkater“. Es gibt extra Angebote für Kinder – Schminken, Basteln, eine Pflanzaktion…

Unser Kooperationspartner ist die Kita der Outlaw gGmbH. Auch die Vereine „Helden wider Willen“ und die „Stadtpflanzer“ machen mit. Das Fest wird unterstützt vom Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig.

Grenzen Überwinden – Horizonte eröffnen

am 2.10.2015 im Pöge-Haus, Hedwigstraße 2019 bis 21 Uhr

Wenn jemand in ein anderes Land geht, nimmt er immer etwas mit, Erinnerungen und Gewohnheiten, aber auch Lieder, Geschichten und Poesie. In Leipzig lebende Menschen mit Migrationserfahrung tragen Kurzgeschichten, Gedichte und Lieder ihrer Heimat vor und geben dem Publikum ein Gefühl davon, was es heißt, seine Heimat verlassen zu müssen.

Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit den Vortragenden ins Gespräch zu kommen.