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Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V.

Zur 18. Internationalen Studentischen Woche der Universität Leipzig
Mittwoch, 16.Mai 2012 - Freitag, 25.Mai 2012
Im Sande verlaufen – Der vergessene Konflikt um die Westsahara
Die im letzten Jahr konzipierte Informationsausstellung möchte den Studierenden der Universität Leipzig einen Einblick in das Leben der Sahrauis vermitteln. Studenten/-innen aus ganz Deutschland dokumentierten während ihrer Sprachreise den Alltag der Sahrauis in den Flüchtlingslagern. Die Ausstellung möchte an die andauernde Besatzung der Westsahara erinnern und hat die Intention einem in Vergessenheit geratenen Konflikt eine Stimme zu verleihen.
* MI 16.05. bis FR 25.05. * ganztags *
* Volkshochschule Leipzig *
* siehe bitte auch: www.isw-leipzig.de *
Politik und Brunch
Neben ZEOK-Mitgliedern sollen Referenten_innen in Fünf-Minuten-Vorträgen über den „Arabischen Frühling" in einer lockeren und angenehmen Atmosphäre diskutieren und zu einem gemeinsamen Gespräch kommen. Die Kurzvorträge dienen ebenso der Vorstellung der Problematik, ob der Frühlingsgedanke eine eurozentristische Idee darstellt. Dazu werden Mitschnitte von Jugendlichen, welche andere Jugendliche befragten, was sie über den Arabischen Frühling wissen, mit eingebunden.
* DO 24.05. * 11:00h * Vereinshaus Leipziger Osten * barrierefrei *
West-Sahara aktuell. Berichte über die Flüchtlingslager
(29.5., Di., 19 - 21 Uhr / Volkshochschule, Löhrstraße 3 - 7)
Die ehemals spanische Kolonie Sahara wurde 1975 vom Nachbarland Marokko gewaltsam besetzt. Ein Drittel der Bevölkerung floh nach Algerien. Unterdrückung und Diskriminierung in den besetzten Gebieten, härteste Lebensbedingungen und Perspektivlosigkeit in den Flüchtlingslagern prägen seitdem das Schicksal der saharauischen Bevölkerung. Immer wieder gibt es Berichte über Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten. Im Juni 2011 besuchte eine Delegation des Bundestages die Westsahara, um sich vor Ort ein Bild von der Lage der Bevölkerung zu machen. Sie führten Gespräche in den Flüchtlingslagern und in den besetzten Gebieten. Unter den Abgeordneten, die dem Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe angehören, befand sich auch Frank Heinrich, MdB.
Seit 2010 organisiert der in Leipzig ansässige Verein ZEOK e.V. Projekte, Sprachkurse und Studienaufenthalte in dem saharauischen Flüchtlingslager Laayun. Dadurch erhielten viele junge Leute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Möglichkeit, die prekäre Lage der Flüchtlinge vor Ort aus eigenem Erleben kennen zu lernen. Der neu gewählte Oberbürgermeister von Laayun wurde eingeladen, um als Vertreter der unmittelbar Betroffenen die aktuelle Situation zu beleuchten.
Teilnehmende:
Frank Heinrich, MdB (Ausschuss für Menschenrechte),
Hamma Buniya, Oberbürgermeister der Wilaya Laayun (Algerien), Mohamed Abba, Vertreter der Polisario in Sachsen,
Dr. Wolf-Dieter Seiwert, ZEOK e.V.
Die Veranstaltung der Politischen Bildung ist entgeltfrei.
29.5., Di., 19 - 21 Uhr
Volkshochschule, Löhrstraße 3 - 7
Neu
Kulturreise in Flüchtlingslager der Westsahara
Workshops in saharauischen Flüchtlingslagern in Algerien.
Mehr dazu: hier

Im nächsten Jahr widmen wir uns einem besonderen Dialogthema und haben uns für die Darstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden des persischen und deutschen Sprach- und Kulturraums entschieden. Um die Mehrdimensionalität der Lebensrealitäten und Sichtweisen wider zu spiegeln, wird es eine Filmreihe, eine vierwöchige Ausstellung sowie Vorträge und musikalische Beiträge geben.
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Unser Büro in der Sternwartenstraße, wo Sie unsere Kulturlosten bisher antreffen konnten, wurde aufgelöst. Ab jetzt bitten wir Sie in unser Hauptbüro (Dresdner Str. 82 im Vereinshaus Leipziger Osten) zu kommen.
Wir bitten Sie außerdem um eine telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer: 0341/ 529 80 27
Das Projekt „Mein Gott, dein Gott, kein Gott!“ soll dazu beitragen, Menschen, die mit anderem religiösen Hintergrund als die Mehrheitsgesellschaft unmittelbar in unserem eigenen Lebensumfeld leben, als Mitglieder der Gesellschaft zu verstehen.
Wir sind glücklich darüber, dass unser Projekt im Rahmen von "Leipzig. Ort der Vielfalt" gefördert wird.
Mehr dazu: hier
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